Autor: Ali Hazelwood
Titel: Mate – Die unzumutbare Unmöglichkeit von Liebe
Gattung: Romantasy / Rom-Com
Erscheinungsdatum: 7. Oktober 2025
Verlag: Rütten & Loening Verlag
Preis: 18,00 € (Paperback) & 3,99 € (Kindle-Edition)
Seitenzahl: 568 Seiten
Serena Paris ist die Einzige ihrer Art: Als erste Mensch-Werwolf-Hybride der Geschichte steht sie im Kreuzfeuer des Konflikts zwischen den Wölfen, Vampiren und Menschen. Bald ist ihr eine ganze Horde blutrünstiger Feinde auf den Fersen, und ihr bleibt nur ein einziger Verbündeter – mit dem sie jedoch eine mehr als schwierige Beziehung hat: Alpha-Werwolf Koen hat in ihr seine Gefährtin erkannt. Ohne dass Serena diese Bindung erwidern würde ... Doch als die Rätsel ihrer Herkunft sie einzuholen drohen, steht allein Koen zwischen ihr und einer tödlichen Katastrophe.
Da ich nun schon einige Bücher von Ali Hazelwood, darunter auch "Bride" aus demselben Universum kenne, wollte ich diese Geschichte unbedingt haben. Tatsächlich habe ich die Geschichte etwas aus den Augen verloren und sie dann per Zufall, als ein Book-Blind-Date bei Thalia mitgenommen und wollte sie nun doch sofort lesen. "Bride" hat mir richtig gut gefallen, weshalb ich mit großen Hoffnungen mit Serenas Buch angefangen habe.
Und ich hatte ehrlich Hoffnung, den die erste Hälfte war erstmal eine schöne Auffrischung dieser Welt, hat uns Serenas Gedanken und Gefühlen näher gebracht und hat gleichermaßen die Grundbausteine für einen spannenden Verlauf mitgegeben. Aber irgendwie kam "Mate" für mich nie über diesen Punkt hinaus. Gerade die zweite Hälfte war im Vergleich dazu, was das Vorankommen der Handlung angeht, viel zu langweilig. Ich meine, klar, hier und da haben Serena und Koen den offensichtlich dringend nachzuholenden Geschlechtsverkehr, vielleicht gab es davon sogar etwas zu viel, aber die Handlung blieb dabei total auf der Strecke. Ist es die Sekte, ist es Koens ach so wichtiger Eid, oder aber der Show-Down des letzten Kampfes, für mich blieben Handlung und auch Spannung leider auf der Strecke.
Persönlich mochte ich die immer weiter voranschreitende Beziehung zwischen unseren Protagonisten wirklich gerne, doch kann ich nicht leugnen, dass es lange gedauert hat an diesen Punkt zu kommen. Die ersten Kapitel hatte ich den starken Eindruck, dass beide immer fünf Schritte vorwärts machen und dann wieder drei zurück. Auch von Serenas Zuneigung zu ihrer Schwester Misery sehen wir für meinen Geschmack zu wenig.
Auch Serenans Leben als Hybride, hier eine Mischung aus Werwolf und Mensch, bekommt gar nicht so viel Aufmerksamkeit wie ich persönlich erwartet habe und so fühlt es sich für mich an als hätte man ihren Hybriden-Status in der Theorie durch so ziemlich alles andere ersetzen können.
In Büchern werde ich Werwölfe bzw. Gestaltwandler, die in Rudeln leben immer lieben, doch hier hatte ich den Eindruck, dass Koens Rudel gar nicht die Gelegenheit bekommt sich seinen Möglichkeiten entsprechend zu entfalten. Wenn ich das Nordwestrudel mit meiner Lieblingsbuchreihe vergleiche, sind die Ansätze absolut die richtigen, doch so richtig lieben kann ich nur Koen selbst – alle anderen Rudelmitglieder sind mir traurigerweise herzlich egal.
Von mir gibt es 3,5 von 5 Sternen.





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