Autor: Nalini Singh
Titel: Spiegelnder Abgrund (Psy Changeling, Band 23 / Age of Trinity, Band 8)
Gattung: Romantasy
Erscheinungsdatum: 25. Juli 2025
Verlag: LYX Verlag
Preis: 12,90 € (Taschenbuch) & 9,99 € (Kindle-Edition)
Seitenzahl: 512 Seiten
Ihre Vergangenheit verbirgt ein Geheimnis, das ihn seine Zukunft kosten könnte ...
Auden Scotts Erinnerungen sind seit ihrer schlimmen Gehirnverletzung ein einziges Durcheinander. Nur eins weiß sie mit Sicherheit: dass sie das ungeborene Kind in ihrem Bauch um jeden Preis beschützen muss. Verzweifelt bittet sie schließlich Remi Denier, das Alphatier der RainFire-Leoparden, um Hilfe. Und obwohl alles an ihr nach Feind riecht, fühlt sich der Gestaltwandler unwiderstehlich zu ihr hingezogen und zögert nicht, der Medialen zu helfen. Gemeinsam versuchen sie, das Geheimnis um Audens Erinnerung zu lüften, und müssen sich einer furchtbaren Wahrheit stellen ...
Seit vielen Jahren ist diese Reihe mein unantastbarer Favorit. Ich verstehe bis heute nicht, dass diese Bücher in der Blogger-Szene so unbekannt zu sein scheinen, denn ich erwarte jeden neuen Band mit jedem Teils meines Herzens. Womöglich haben einige von euch bemerkt, dass dieses Buch schon vor einer Weile erschienen ist und trotzdem erst jetzt von mir gelesen wurde, was daran liegt, dass ich die Vorfreude auf eine neue Reise durch diese Welt in die Länge ziehen wollte. Das Positive daran? Ganz aktuell kam sogar noch ein Teil der Reihe heraus, ich kann also gleich zwei Bücher meiner Lieblingsautorin hintereinanderweg lesen. Yes!
Diesem Worldbuilding gehört jeder Teil meines Herzens. Gerade, wenn man wie ich, vom ersten Buch an dabei ist und die feinen Nuancen dieser Welt, dieser Charaktere und dessen Emotionen greifen kann, reichen für mich sehr selten andere Geschichten an die Komplexität und den Einfallsreichtum heran. Auch die Tatsache, dass es umwerfend ist, wie sehr sich diese Welt weiterentwickelt hat und tut, wie wir immer wieder neue Informationen bekommen, die auf den bekannten aufbauen, wie neues Wissen, diese Welt zum Stillstand aber ebenso zum Leben erblühen lässt.
So sehr ich meine SnowDancer-Wölfe vermisse, habe ich mich trotzdem unendlich gefreut mal wieder einen Felidae Alpha auf dem Weg sein Herz zu verschenken begleiten zu dürfen. Remi durften wir bereits kennenlernen, was ebenso für viele andere Nebencharaktere gilt, die diese Reihe so unglaublich lebendig machen. Als Alphatier eines doch recht neuen Rudels muss Remi sich immer wieder neuen Herausforderung stellen, dass auch eine Mediale mit Gehirnverletzung dazu gehört, konnte er natürlich nicht ahnen. Ich liebe viele der Großkatzen dieses Universums, dass Remi sich etwas schwer tut einen Platz in den oberen Rängen zu bekommen. Dennoch und eigentlich wie immer, gibt es an ihm nichts, was man nicht lieben könnte.
Auden ist eine starke und gleichermaßen von ihrer Familie gezeichnete Mediale, die die Fähigkeit besitzt über Dinge, die sie berührt, Eindrücke auf Vergangenes zu erhaschen. Trotz ihrer Gedächtnislücken, ihrer Angst um ihre ungeborene Tochter und ihre Zweifel, ob Remi vertrauenswürdig ist, mochte ich ihren Kampfgeist von der ersten Sekunde an. Gleiches gilt für ihre Herzlichkeit, ihre Freude über Gebäck und ihre größer werdende Liebe zu Remi und seinem Rudel.
Handelt es sich hierbei seit Jahren um meine Lieblingsreihe? Ja. Bin ich womöglich voreingenommen? Vielleicht. Ein wenig. Total. Ist mir das egal, weil sich jedes neue Buch wie nach Hause kommen anfühlt? Absolut. Nalini Singhs Schreibstil ist eine Hommage an die Lebendigkeit der Literatur und überzeugt mich immer wieder mit ihren warmherzigen Beschreibungen, dem Facettenreichtum und den Emotionen.
Besonders geliebt habe ich an diesem Teil, die langsam ansteigende Spannung, welche sowohl die Beziehung von Remi und Auden, aber genauso das sich selbst auflösende Medialnet umfasst. Gerade die immer wieder aufgezeigten Kämpfe der unterschiedlichen Gruppierungen, deren Korrespondenz, deren Durchhaltevermögen trotz immer weiter schwindender Hoffnung, haben mich für diese Welt aufs Beste hoffen lassen.
Von mir gibt es 5 von 5 Sternen.





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