Freitag, 27. Februar 2026

[Rezension] The Baby Dragon Café

Autor: A. T. Qureshi 

Titel: The Baby Dragon Café - Baby Dragons Band 1 

Gattung: Romantasy 

Erscheinungsdatum: 27. Februar 2026 

Verlag: Piper Verlag 

Preis: 18,00 € (Paperback) & 4,99 € (Kindle-Edition) 

Seitenzahl: 353 Seiten 

Ein kleines Café, niedliche Drachenbabys und eine herzerwärmende Lovestory 

Im kleinen Städtchen Starshine Valley betreibt Saphira ein Café der besonderen Art – hier sind Drachenbabys nicht nur willkommen, sondern die heimlichen Stars. Doch die süßen kleinen Drachen setzen ständig ihre Möbel in Brand, während sich die Rechnungen des Cafés stapeln. Als der attraktive Gärtner Aiden Saphira bittet, seinen ungezogenen Jungdrachen Sparky zu trainieren, prallen zwei Welten aufeinander: Saphiras Lebensfreude trifft auf Aidens Sturheit. Gemeinsam müssen sie jede Menge Chaos überwinden und Flammen bändigen – und dabei sprühen auch zwischen ihnen schnell die Funken. 

Nachdem ich gerade erst ein entspanntes cozy Buch beendet habe, wollte ich die Gelegenheit und die Chance nutzen diese vielversprechenden Geschichte zu lesen! Netterweise waren der Piper Verlag und NetGalley so freundlich mir „The Baby Dragon Café“ als Rezensionsexemplar zur Verfügung zu stellen, vielen Dank dafür!  

Obwohl ich so große Hoffnungen hatte und es super vielversprechend klang, muss ich leider zugeben, dass ich mich ab der Hälfte zum Lesen zwingen musste. Grundsätzlich kann ich aber zugeben, dass wir genau das bekommen haben, was angegeben war: eine seichte, entspannte Storyline, mit einfachem Worldbuilding und wenig Tamtam. 

Total gerne gemocht habe ich das Setting, also Saphiras kleines Baby Dragon Café, wenngleich ich im Verlauf der Geschichte schöne und erinnerungswürdige Details schmerzlich vermisst habe. Auch durch die Schnelllebigkeit des Buches als solches fand ich, dass das Setting nicht so schön herausgearbeitet wurde, wie die Möglichkeiten vorhanden waren.  

Natürlich habe ich nicht mit einem um zehn Ecken gedachten Worldbuilding oder dergleichen gerechnet und doch bleibe ich etwas enttäuscht zurück. Gerade die unterschiedlichen Drachenarten, das Fliegen, die Drachenrennen oder überhaupt der Umgang mit diesen faszinierenden geflügelten Wesen kam mir zu kurz. Auch die Beschreibungen von den Drachen waren für meinen Geschmack zu dürftig, denn eigentlich unterscheiden diese sich nur in Augen- und Schuppenfarbe. Merkwürdig fand ich außerdem, dass offensichtlich eine Menge Wissen um die Drachen nur den Drachenreiterfamilien vorbehalten war und Aiden sich trotzdem quasi aus dem Nichts für jemanden entscheidet seinen Drachen zu trainieren, der weder Kompetenz noch eine gewisse Bekanntheit mit ihm hat. Im Sinne von, ich kenne dich zwar nicht, du siehst aber gut aus, hier hast du mein kostbares Drachenbaby. Das habe ich so echt nicht gefühlt.  

Zwar habe ich oben geschrieben, dass es nicht viel Tamtam bei dieser Geschichte gibt, dafür aber unnötiges Drama. Gerade der erste Streit zwischen Saphira und Aiden, weil dieser seinen Drachen ausgeschimpft hat, war unnötig und wirkte auf mich sehr erzwungen. Ähnliches gilt für die immer wieder durch Zauberhand neu auftauchenden Gründe, warum beide kein Paar sein sollten. Mal sind es die gesellschaftlichen Unterschiede, mal, dass Saphira ja nur Sparkys Trainerin ist, mal, dass Saphira keine Drachenreiterin ist. Auf mich wirkt „The Baby Dragon Café“ sehr kindlich, trotz der überdeutlich dargestellten sexuellen Anziehungskraft der beiden Protagonisten. Alle verhalten sich weniger wie Erwachsene und mehr wie Jugendliche. Die Gedankengänge von Saphira und Aiden wirkten sehr flach, sehr einfach und dadurch nicht besonders facettenreich oder tiefgründig.  

Leider konnte mich dieses vielversprechende Buch letztlich nicht überzeugen. Trotz eines schönen Settings und spannender Idee, finde ich die Geschichte zu oberflächlich und flach.  

Von mir gibt es 3 von 5 Sternen. 

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