Autor: Lily S. Morgan
Titel: How to find a fallen star – New York Magics Band 2
Gattung: Romantasy
Erscheinungsdatum: 13. Oktober 2025
Verlag: Carlsen Verlag
Preis: 16,00 € (Paperback) & 9,99 € (Kindle-Edition)
Seitenzahl: 368 Seiten
Endlich hat sich Special Agent Marlon Heaton seinen sehnlichsten Wunsch erfüllt und Arlyn Dorell, die beste Diebin New Yorks, hinter Gitter gebracht. Doch auch eingesperrt ist das Irrlicht dem Dämon mehrere Schritte voraus und vermag ihn von einer schockierenden Theorie zu überzeugen. Eine Verschwörung droht, das ohnehin schon schlechte Verhältnis zwischen Magics und Menschen zu zerstören. Nur wenn sie den letzten gefallenen Stern finden, kann das Schlimmste verhindert werden. Doch dafür müssen Marlon und Arlyn ihr ganzes Wissen über die Magics zusammenlegen und gemeinsam ermitteln. Dabei fliegen die Funken zwischen ihnen – begleitet von Gefühlen, die sich kaum noch unterdrücken lassen …
Nachdem mein Buchkaufverbot nun endlich beendet ist, wollte ich die Gelegenheit nutzen, endlich ein paar Reihen zu beenden. „How to find a fallen star“ war eines der ersten Bücher, die mir dabei vor die Nase gekommen sind. Den ersten Band dieser Dilogie mochte ich wirklich gerne und war gespannt wie Arlyns und Heatons Mission zu Ende geht.
Was ich ähnlich, wie beim ersten Teil wieder sehr gerne gemocht habe, ist der Humor, der sich in fast jeder Zeile finden lässt. Denn gerade dadurch, bekommt diese Geschichte eine schöne Leichtigkeit. Persönlich würde ich dieses Buch als sehr schnelllebig und wunderbar für Zwischendurch beschreiben, denn der große, epische Fantasyroman ist es in meinen Augen nicht. Gerade bei Einsteigern ins Genre kann ich mir gut vorstellen, dass die Reihe perfekt ist um sich in einer wenig komplexen Welt zurechtzufinden.
Das Worldbuilding ist schlicht, aber überzeugt vielleicht auch gerade deshalb, da es keine ewig erläuternden Erklärungen zu allen möglichen Dingen gibt. Es gibt neben den Menschen auch sogenannte Magics, also unterschiedliche Wesen mit magischen Fähigkeiten – wie auch Arlyn und Heaton Magics sind. Für mich als jemanden, der schon viele Bücher mit Fantasy-Elementen gelesen hat, gab es nicht wirklich etwas Neues zu entdecken, aber trotzdem mochte ich diese Welt ganz gerne.
Arlyn und Heaton mochte ich als einzelne Individuen gerne, aber in Kombination noch lieber. Gerade die Dialoge lasen sich humorvoll und konnten mich immer mal wieder zum Schmunzeln bringen. Aber auch hier, so im Vergleich zu meinen Lieblingsbüchern aus den letzten Jahren, hatte ich nicht den Eindruck, dass die Protagonisten das Nonplusultra der Verlagswelt sind. Was völlig in Ordnung ist, denn damit habe ich tatsächlich nicht gerechnet.
Insgesamt hatte ich größere Erwartungen an diesen zweiten Teil, die leider nur zum Teil erfüllt worden sind. Gerne hätte ich einen wirklich spannenden und mitreißenden Schluss gehabt, denn so wie sich dieser präsentiert hat, fühlte sich die Geschichte für mich zu flach und schnell abgekanzelt an. Gerade, dass ein bestimmter Punkt gar nicht aufgeklärt wird – nämlich das andere Irrlicht – hat mich schon enttäuscht. Im Großen und Ganzen betrachtet muss man allerdings sagen, dass wir durchaus eine rasante Jagd hinter uns haben, aber der entscheidende Funke, um „How to find a fallen star“ wirklich und wahrhaftig lieben zu können fehlte für mich leider.
Für Zwischendurch eignet sich diese Dilogie wohl perfekt! Wer allerdings auf der Suche nach dem nächsten großen Romantasy-Epos ist wird wohl enttäuscht werden.
Von mir gibt es 3,5 von 5 Sternen.





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