Titel: The Faraway Inn – Wo Magie zu Hause ist
Gattung: Fantasy / Jugendbuch
Erscheinungsdatum: 9. April 2026
Verlag: Loewe Verlag
Preis: 19,95 € (Gebundenes Buch) & 14,99 € (Kindle-Edition)
Seitenzahl: 400 Seiten
Ein magischer Zufluchtsort für alle, die einen brauchen
Als ihr Ex ihr das Herz bricht und ihre Sommerpläne ins Wasser fallen, beschließt Calisa, die Ferien im B&B ihrer Großtante zu verbringen. Doch als sie dort ankommt, ist nichts wie erwartet. Das Inn ist in einem miserablen Zustand, die Gäste verhalten sich seltsam und ihre Großtante möchte sie gar nicht dahaben. Entschlossen, zu bleiben und das B&B wieder auf Vordermann zu bringen, macht sich Calisa an die Arbeit. Dabei nähert sie sich nicht nur Jack, dem Sohn des Verwalters, an, sondern kommt auch dem magischen Geheimnis des Orts auf die Spur.
Ich kenne bereits zwei andere Bücher dieser Autorin, welche ich geliebt habe. Deshalb stand lange vor Erscheinungsdatum für mich fest, dass "The Faraway Inn" ebenso bei mir einziehen darf. Persönlich finde ich dieses Buch eine Ecke schlechter als die anderen.
Zunächst einmal bin ich mir gar nicht mehr sicher, ob die beiden anderen Bücher, die ich von Sarah Beth Durst schon gelesen habe, ebenfalls – wie dieses hier - Jugendbücher waren. Denn ich finde, dass man diesen Umstand sehr deutlich merkt. Unsere weibliche Protagonistin Calisa war mir sofort sympathisch und eigentlich mochte ich ihre Gedankenwelt wirklich gerne. Doch gerade ihre Gedanken über ihren Ex Ethan, aber genauso ihre Wahrnehmung Jack betreffend a la will er mich auch küssen, war er ein guter Küsser, wollte er bloß ihr Freund sein? Waren mir persönlich einen Ticken zu viel. Darüber hinaus ist Calisa herzlich, freundlich, sie achtet auf anderer Leute Gefühle und kann genauso kräftig mit anpacken.
Das Faraway Inn, unser Setting, ist absolut traumhaft. Wobei ich nichts anderes erwartet habe. Gerade der Kontrast zwischen dem Anfang und der doch sehr baufälligen und überwucherten Pension und dem am Ende wiederbelebten Inn des Heimkehrens und Ausruhens. Gerade die vielen, vielen kleinen Details, wie die magische Teekanne oder die unterschiedlichen Arten Ahornsirup, die Beschreibungen von Räumen und Möbelstücken, aber ebenso die Liebe in jeder Zeile konnten mich von der ersten Sekunde an überzeugen. Nur noch besser wurde es durch die ganzen Portale in die anderen Welten und deren herrlich sonderbare Besucher.
Emotional bin ich an wirklich vielen Stellen abgeholt worden, allen voran bei allem was Jack und seinen vermissten Vater angeht. Doch auch Calisas Unsicherheit gepaart mit ihrem Wunsch ihrer Großtante zu helfen haben mich überzeugt. Doch es gab auch ein paar Momente, wo ich gewünscht hätte, dass diese länger ausgekostet worden wären. Als Beispiel, Calisas erste Reise durch eines der Portale, die Abwesenheit ihrer Freundinnen und Mütter, aber ebenso Jacks und Tante Zees Bemühen das Inn am Leben zu erhalten.
Dennoch handelt es sich hierbei um ein wunderschönes Buch, welches ich euch aus tiefster Seele weiterempfehlen möchte. Zwar reicht es in meinen Augen nicht an "Spellshop" und "The Enchanted Greenhouse" heran, lässt sich aber dennoch ganz ausgezeichnet zwischendurch lesen.
Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.





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