Titel: The Panthers Mate
Gattung: Romantasy
Erscheinungsdatum: 6. März 2026
Verlag: Selbstverlag Jule Sternbock
Preis: 18,00 € (Taschenbuch) & 3,99 € (Kindle-Edition)
Seitenzahl: 258 Seiten
Amandas geordnetes New Yorker Leben gerät im Amazonas-Dschungel heftig ins Wanken, als sie dem attraktiven Pantherwandler Percy begegnet. Eine sinnliche Anziehung entflammt zwischen ihnen und weckt Amandas eigene Wandlernatur gegen ihren Willen.
Für ihn ist es eine Schicksalsbindung auf den ersten Blick. Doch sie ist verlobt und lehnt Percy als Mate ab.
Zurück im Großstadtdschungel bekommt ihre heile, geordnete Welt Risse. Wie lange kann sie ihre wahre Natur leugnen, die sie wieder in den Urwald ruft? Und kann sie eine Bindung zu einem Panther wiederbeleben, dem ihre Ablehnung das Herz aus der Brust gerissen hatte?
Zu Anfang des Jahres bin ich online über dieses Buch gestolpert, da sowohl Cover als auch Inhalt mich total angesprochen haben, habe ich es vorbestellt. Zwar musste ich ewig auf meine Vorbestellung warten, doch als ich das Buch dann endlich in Händen halten durfte, war ich Feuer und Flamme es endlich lesen zu können. Ernüchternderweise musste ich sehr schnell feststellen, dass meine Vorstellung vom Buch weit von der Realität abweicht.
Wenn ich an „The Panthers Mate“ zurückdenke, ist eine Sache für mich leider sehr präsent: die Oberflächlichkeit der Geschichte. Viele Elemente, egal ob Setting oder Worldbuilding, scheinen nicht wirklich gut durchdacht zu sein. Es fehlt an bildgewaltigen Beschreibungen, an Tiefgang und Emotionen, bis zum Schluss wird der Inhalt der Grundidee überhaupt nicht gerecht.
Das Setting könnte mystisch und geheimnisvoll sein, wenn die Darstellung und die Beschreibung des kleinen Dorfes und des umliegenden Dschungels überzeugend gewesen wäre. Mir fehlen erinnerungswürdige Details und Fingerspitzengefühl das Leben dort zum Leben zu erwecken. Dabei leben dort bekanntermaßen hunderttausende unterschiedliche Lebewesen, leider beschreibt die Autorin davon so gut wie nichts. Außerdem ist mir aufgefallen, dass zu Anfang des Buches immer nur der Dschungel erwähnt wird – aber erst im späten Verlauf, dass wir uns im Amazonas aufhalten. Umso merkwürdiger fand ich dann die Vorstellung, dass dort angeblich Busse und Taxis unterwegs sind, die bei den ganzen Flüssen vor Ort, dann hoffentlich schwimmen können.
Amanda, unser weibliche Protagonistin, war ebenso oberflächlich wie ausbaufähig. Ich meine, ich fands toll, dass wir mit ihr als Maus-Gestaltwandlerin mal was ganz anderes bekommen als sonst, aber das wars dann auch schon. Gerade der Kontrast zwischen Mensch und Nagetier fehlte die meiste Zeit, wir setzen uns zu wenig mit den Verhaltensweisen von Mäusen im allgemeinen auseinander und überhaupt war das Dasein der Gestaltwandler leider sehr leicht zu ignorieren. Ich glaube ich hätte mir ihr wesentlich mehr anfangen können, wenn ich sie auf emotionaler Ebene gefühlt hätte. So konnte ich zu viele ihrer Entscheidungen nicht nachvollziehen, fand ihre Gedanken zu eintönig und unstimmig, was sich durch die Erzählweise aufs ganze Buch ausweitet.
Percy als Panther Gestaltwandler bringt ähnlich wie die Grundidee definitiv das Potenzial mit, um zu überzeugen. Für mich fehlt es ihm an Charakter, an Ausstrahlung, an dominanter männlicher Energie.
Es gibt nicht gerade wenige Dinge, die unlogisch sind, kaum Tiefgang, keine greifbare Charakterentwicklung und keinerlei Chemie der Protagonisten. Vielleicht täten 100 Seiten mit schönen Beschreibungen, deutlichen Ausführungen und ehrlichen Gefühlen dem Buch ganz gut.
Von mir gibt es 2,5 von 5 Sternen.





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