Freitag, März 30, 2018

[Rezension] Die Legenden der Alaburg




Autor: Greg Walters
Titel: Die Legenden der Âlaburg (Band 2 der Farbseher-Saga)
Gattung: Jugendbuch/ Fantasy
Erscheinungsdatum: 25. Juli 2016
Verlag: Selfpublisher
ISBN: 9783744848091
Preis: 12,99 € (Taschenbuch) & 3,99 € (Kindle-Edition)
Seitenzahl: 362 Seiten




Ein Mensch, der von der Magie beherrscht wird,
ein Zwerg, der kaum zaubern kann,
ein übergewichtiger Zwergelbe,
ein hinkender Ork.
Sie können die Welt retten - oder vernichten.
Nach aufregenden Ferien mit seinen Freunden freut sich Leik auf das 2. Semester an der Âlaburg. Doch dunkle Wolken brauen sich über dem Kontinent zusammen: Orks haben das Land der Zwerge überfallen. Der brüchige Friede zwischen den vier Völkern steht auf dem Spiel. Leik und seine Freunde geraten mitten hinein in den Kampf um Razuklan. Gleichzeitig steht Leik vor seiner größten Herausforderung: Er muss lernen, sein magisches Talent zu kontrollieren, sonst wird er alle, die ihm wichtig sind, in Lebensgefahr bringen und Drena niemals wiederfinden ...



Was mir an diesem Cover besonders gut gefällt, ist die Tatsache, dass man erst gegen Mitte die genaue Bedeutung der Kanus, der Kogge und des Wehrturms im Hintergrund kennenlernt, kurz gesagt ich liebe es!




Zu den Charakteren muss ich vorab anmerken, dass es mir vor allem die Verbundenheit zwischen den einzelnen Mitgliedern der Gruppe angetan hat. Nicht nur die Gemeinsamkeiten macht diese spezielle kleine Rotte so stark, sondern auch ihre Unterschiede.

Genau wie im ersten Band liegt der Fokus des Buches in erster Linie auf dem jungen Leik, der in diesem Band mit vielen Selbstzweifeln und der Angst lebt, jemanden unbeabsichtigt zu verletzten. Doch durch die Hilfe seiner Freunde, seines kleinen Fuchsfreundes Aska und seines raubeinigen Lehrmeisters merkt Leik schnell wieder, worauf es wirklich ankommt. Auf Vertrauen, Kontrolle und Zusammenhalt.

Neben Leik gibt es ja immer noch seine facettenreichen Freunde: den unermüdlichen Zwergen Morlâ , der dank Leik nun doch endlich zaubern kann und seine erste eigene friedenssichernde Mission starten darf. Filixx – der Zwergelbe – über dessen Familie, insbesondere seinen Vater man endlich mehr erfährt, während er immer wieder unter Beweis stellt, dass das Zaubern ihm im Blut liegt. Und den von seiner eigenen Rotte verstoßenen Ork Ûlyėr , bei dem ich besonders faszinierend fand, dass er zwar unerschütterlich und beinahe unbesiegbar erscheint, dennoch aber eine sanfte Seite hat, die sich in Verbindung mit anderen Lebewesen durchaus sehen lässt.




Um ehrlich zu sein, musste ich das Buch auf den letzten Seiten immer wieder weglegen. Ganz einfach, weil ich nicht wollte, dass es endet! Ich liebe ja solche Bücher in denen man die Charaktere einfach ins Herzen schließen muss – und das obwohl es ja so einige gibt, die man innerhalb Razuklans lieber meiden sollte.

Außerdem gefiel mir auch, dass einige Geheimnisse gelüftet wurden – beispielsweise wer denn Filixx Vater ist -, man aber gleich wieder mit neuen Rätseln und unbeantworteten Fragen zurückblieb.

Zwar ging das „richtige“ Abenteuer erst gegen Mitte wirklich los, aber dennoch flogen die Seiten nur so dahin, was vermutlich auch daran lag, dass die Farbseher-Saga bisher ein Garant für eine abenteuerlustige Geschichte ist.

Eine klitzekleine Sache hat mich allerdings schon gestört (und das nebenbei bemerkt auch schon im ersten Band), denn obwohl ich total an Liebe auf den ersten Blick und so was glaube, finde ich es etwas sonderbar, dass Leik von Drena gleich als die Liebe seines Lebens spricht, obwohl er sie ja eigentlich nur ein zwei Mal zu Gesicht bekommen hat.

Trotzdem gibt es von mir wohlverdiente 5 von 5 Sternen.

Und an dieser Stelle ein riesiges Dankeschön an den Autoren für mein Rezensionsexemplar! 

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