Autor: I. V. Marie
Titel: Immortal Consequences – Blackwood Trials – Band 1
Gattung: Jugendbuch
Erscheinungsdatum: 30. Juli 2025
Verlag: cbj Verlag
Preis: 24,00 € (Gebundenes Buch) & 15,99 € (Kindle-Edition)
Seitenzahl: 544 Seiten
Seit sie nach ihrem Tod an der Blackwood Academy gelandet ist, muss Wren verlorene Seelen auf die andere Seite begleiten. Nur alle zehn Jahre gibt es die Möglichkeit, einen magischen Wettkampf zu gewinnen und von dieser Aufgabe erlöst zu werden – um zur Elite aufzusteigen oder für immer auf die Andere Seite zu gehen. Wren tut alles dafür, sich die Nominierung zu sichern. Doch mit diesem Wunsch ist sie nicht allein. Sie muss gegen den gut aussehenden August antreten, ihren härtesten Rivalen und Gegenstand ihrer Träume. Und er ist nicht der Einzige: Irene und Masika, Emilio und Olivier – an der Blackwood Academy gibt es starke Konkurrenz und noch mehr Geheimnisse ...
Da ich mich gerade etwas dazu herausfordere ein paar meiner Hardcover Ausgaben zu lesen, fiel meine Wahl auf dieses Schätzchen. Ich fand, dass es interessant klang und hatte mal wieder Lust auf ein Jugendbuch und dachte mir deshalb, dass ich das miteinander verbinde. Grundsätzlich mochte ich die Geschichte, finde aber genauso, dass an einigen Stellen noch Luft nach oben besteht.
Zu meiner Überraschung erleben wir das Buch nicht nur aus Wrens und Augusts Sicht, sondern ebenso aus Sicht der anderen vier Jugendlichen, was zusammen also gleich sechs Protagonisten ergibt. Ich für meinen Teil bin super damit klargekommen und fand es erfrischend, wie unterschiedlich und doch gleich die Personen sich verhalten haben.
Ich glaube aber auch, dass wir viel charakterliche Tiefe und Weiterentwicklung durch diese Sichtwechsel verloren haben, nicht weil es davon so viele gibt, sondern weil nicht genug Seiten geblieben sind, um allen die benötigte Menge an Aufmerksamkeit zu geben. Für mich fehlt es eindeutig noch an Tiefe und Beschaffenheit, um alle richtig zu fühlen. Womöglich hätten einhundert Seiten mehr dieses Problem bereits behoben oder vielleicht der ein oder andere Rückblick aus Sicht unserer Protagonisten, um deren vergangenes Ich noch besser greifen zu können und uns zu zeigen, warum sie tun, was sie nun mal tun.
Den Plot mochte ich echt gerne, denn dieser birgt durchaus einige schön verpackte Überraschungen. Natürlich ist davon, für jemanden, wie mich, doch einiges irgendwie bekannt, aber die Sache mit der Blackwood Academy und dem Totenreich, dem Äther, den unterschiedlichen magischen Fähigkeiten, sowie die verschiedenen Gruppierungen, die alle gegeneinander arbeiten konnte mich wunderbar unterhalten.
Gleichzeitig gibt es einige Gegebenheiten, die mich etwas irritiert haben. Ohne groß spoilern zu wollen, Emilio wird im Laufe des Buches schwer verletzt, kann die Verletzung aber nicht magisch heilen – der einzige, den es wirklich zu kümmern scheint ist Oliver. Alle anderen verziehen sich einfach auf ihre Zimmer, ohne einen einzigen Gedanken daran zu verschwenden? Keine Ahnung, aber das war für mich nicht stimmig.
Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.





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