Mittwoch, Mai 09, 2018

[Rezension] Die Chroniken der Âlaburg




Autor: Greg Walters
Titel: Die Chroniken der Âlaburg (Die Farbseher Saga 3)
Gattung: Fantasy/ Jugendbuch
Erscheinungsdatum: 21. April 2017
Verlag: Selfpublisher
ISBN: 978-1545530795
Preis: 12,99 € (Taschenbuch) & 3,99 € (Kindle-Edition)
Seitenzahl: 411 Seiten



Leiks drittes Semester an der Âlaburg beginnt und alles ändert sich. Die Universitätsdirektorin Tejal verschwindet urplötzlich und der von Leik verabscheute Magiemagister Jehal wird ihr Nachfolger. Sein orkischer Freund Ûlyėr erkrankt schwer und von Leiks geliebter Drena gibt es weiterhin keine Spur. Nur eins ist gewiss: Die dunkle Zauberin ist immer noch auf der Suche nach Leik und verfolgt ihn gnadenlos. Dazu ist sie sogar bereit, die vier Völker gegeneinander auszuspielen …



Irgendwie finde ich dieses Cover von allen Bücher dieser Reihe, die ich bisher gelesen habe, am düstersten und vielversprechendsten. Natürlich passt es wundervoll zu den restlichen Teilen und verspricht noch vor dem Lesen ein weiteres Abenteuer.



(Vorsicht Spoiler!)

Nach einer schier endlosen Zahl gelesener Seiten erfahren wir in diesem Buch endlich etwas über Leiks Vergangenheit – besser gesagt, wer seine Eltern waren und wie er letztlich bei seinem Lehrmeister Gerald gelandet ist. Gleichzeitig lernen wir nun endlich Ûlyėrs Volk – also die Orks – und dessen Heimat genauer kennen. Und genau wie Leik war auch ich ziemlich überrascht, dass diese sich gar nicht so sehr von den anderen vernunftbegabten Völker Razuklans unterscheiden.

Bei Jehal – dem menschlichen Magister, den wir auch schon in den beiden Vorgängern kennenlernen durften – steigt meinerseits nur noch die Ablehnung und die Hoffnung, dass er nie wieder auftaucht.

Andererseits liebe ich noch immer die Gruppe rund um Leik, die es durch ihr Vertrauen und Zusammenhalt ja auch letztlich geschafft haben Ûlyėr zu retten, auch wenn man im Gegensatz zum ersten Band durchaus merkt, dass die wohl kleinste Rotte der Welt von Buch zu Buch über sich hinauswächst.



Abschließend fällt mir zu diesem Buch gar nicht mehr so viel ein, aber ich würde mich mal so weit aus dem Fenster lehnen um zu sagen, dass die Farbseher Saga seit diesem Jahr zu meinen Lieblingsbuchreihen zählt (und dabei habe ich den finalen Band noch gar nicht gelesen). Ehrlich gesagt weiß ich auch nicht, wie Greg es immer wieder schafft ein Buch so zu schreiben, dass man mit dem Lesen erst aufhört, wenn die letzte Seite ausgelesen ist. Obwohl ich die Charaktere und deren Wesenszüge, beinahe noch besser als seinen Schreibstil finde.


Von mir gibt es definitiv 5 von 5 Sternen.

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