Rezension zu Liebe findet uns



 

Autor: J.P. Monninger
Titel: Liebe findet uns
Originaltitel: The map that leads to you
Gattung: Roman
Erscheinungsdatum: 14.07.2017
Verlag: Ullstein
ISBN: 978-3-548-28955-7
Preis: 12,99 € (Broschiert) & 9,99 € (Kindle-Edition)
Seitenzahl: 416 Seiten



Liebe sucht, Liebe träumt, Liebe findet uns
Es ist der eine letzte Sommer nach der Uni, bevor das echte Leben beginnt. Heather reist mit ihren zwei besten Freundinnen durch Europa. Sie liest Hemingway, lässt sich durch die Gassen der Altstädte treiben. Dass sie Jack begegnet, hätte sie nicht erwartet. Und schon gar nicht, dass sie sich unsterblich in ihn verliebt. Er folgt Stationen aus dem alten Reisetagebuch seines Großvaters. Es ist sein Ein und Alles, und Jack beginnt die Schätze daraus mit Heather zu teilen. Die beiden besuchen die unglaublichsten Orte und verbringen die schönste Zeit ihres Lebens. Bis Jack völlig unerwartet verschwindet. Heather ist verzweifelt, wütend. Was ist sein Geheimnis? Sie weiß: Sie muss ihn wiederfinden.


Der schwarze düstere Hintergrund steht im krassen Kontrast zu den tausenden goldenen Lichtern, die in den Himmel emporsteigen und das Liebes paar im Vordergrund umspielen. Ein wunderschönes und definitiv Aufmerksamkeit erregendes Cover, dass perfekt zum Inhalt des Buches passt.




Mit Abstand wichtigste Protagonistin des Buches ist wohl Heather, die nach ihrem Abschluss gemeinsam mit ihren Freundinnen Amy und Constance eine Reise durch Europa macht, bevor der Ernst des Lebens so richtig beginnt. Im Zug nach Amsterdam trifft Heather auf Jack, dieser bringt sie dazu Dinge zu hinterfragen, die für sie nie von Interesse gewesen waren. Jack ist anders, offen, ein klein wenig verrückt, sexy und selbstsicher, Heather ist ehrgeizig, organisiert und hat ihr Leben schon halb durchgeplant. Doch gerade diese Unterschiede machen ihre Beziehung zu etwas Besonderem, etwas Unvergesslichem und Einzigartigem. Umso trauriger und verletzter ist Heather als Jack einfach verschwindet, ihr Herz ist gebrochen, doch die Reise ist längst zu Ende und Heather versucht sich einzugestehen, dass Jack für sich nicht mehr wichtig ist. Doch das Tagebuch seines Großvaters, dass sie noch immer besitzt, lockt sie auf eine neue Reise, eine Reise um Jack und auch die Wahrheit hinter seinem Verschwinden zu finden. 




Liebe findet uns, durchfließt uns, zieht weiter.



Zu „Liebe findet uns“ kann ich nur sagen, dass es ein fantastisches, süchtig machendes und bewegendes Buch ist. Von der ersten Seite an fiel es mir schwer das Buch aus der Hand zu legen, der Autor hat einen wunderbaren flüssigen und mitreißenden Schreibstil, man musste einfach mit den Charakteren mitfiebern, mitreisen. Vor allem gefiel mir aber, dass es im Buch nicht nur ums Reisen und Verlieben ging, sondern auch um Vergänglichkeit, der Suche nach einem Sinn im Leben, die Magie abseits der Touristenpfade, Freundschaft und Trennungsschmerz in seiner atemberaubendsten Form. 

Von mir gibt es 5 von 5 Sternen.

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