Rezension zu Das Herz des Verräters


Autor: Mary E. Pearson
Titel: Das Herz des Verräters – Die Chroniken der Verbliebenen
Band: Teil 2 von 3
Originaltitel: Heart of Betrayal
Gattung: Jugendbuch/Roman
Erscheinungsdatum: 26.05.2017
Verlag: Bastei Lübbe (one)
ISBN: 978-3846600429
Preis: 18,00 € (Gebundene Ausgabe) & 13,99 € (Kindle-Edition)
Seitenzahl: 528


Seit Lia in den feindlichen Palast verschleppt wurde, muss sie um ihr Leben fürchten. Rafe ist zwar an ihrer Seite, aber hier kann auch er sie nicht mehr beschützen. Der Komizar von Venda will Lias Tod - und erst als Kaden ihm verrät, dass Lia die Gabe der Vorsehung besitzt, steigert das in den Augen des Feindes Lias Wert. Sie gewinnt Zeit - doch was sagt ihr der Blick in die Zukunft? Lia muss wichtige Entscheidungen treffen und einen Weg finden, um endlich ihrem Gefängnis zu entfliehen ...


In meinen Augen ist das Cover zu „Das Herz des Verräters“ besonders gelungen, vor allem durch die beiden Kontrastfarben blau und rot. Die zumeist düstere Stimmung des Inhaltes und die im Buch existierende Stadt Venda werden super durch den leichten Nebel und die alten Gemäuer im Hintergrund wiedergegeben. 

Bild Folgt...


Wichtigste Figur des ganzen Buches ist und bleibt wohl Lia, die nach ihrer Flucht aus dem Könighaus ihrer Eltern eigentlich ein neues Leben aufbauen wollte. Doch frisch in Venda angekommen muss auch Lia schnell einsehen, dass sie von nun an jede ihrer Handlungen und Regungen kontrollieren sollte, den der Komizar schein einfach alles zu sehen. Umso schwerer fällt es ihr natürlich ihre Gefühle für den Prinzen Dalbrecks der sich als Abgesandter des Prinzen unter dem Namen Rafe ausgibt, zu verheimlichen. Gleichzeitig versucht sie sich über ihre eigenen Gefühle zum Attentäter Kaden klar zu werden, der ihr ebenfalls seine Liebe gestanden hat, sie aber auch nach Venda entführt hat und eigentlich den Auftrag hatte sie zu töten. Somit steht Lia letzten Endes nicht nur zwischen zwei Männern, sondern auch vor der Frage ob sie jemals wieder in ihre Heimat zurück kann, den dort nimmt man an, dass sie zu den „Barbaren“ übergelaufen ist.


Genau wie der erste Band überzeugt auch Das Herz des Verräters mit einem flüssigen und leichten Schreibstil, der es einem unmöglich macht das Buch aus der Hand zu legen, sogar wenn es zwischenzeitlich immer mal wieder einige recht langatmige Abschnitte gab. Jedoch war das Ende des Buches wieder außerordentlich packend und voller Action, das zum Leid der Leser wiederrum in einem wirklich miesen Cliffhänger endet. 

Von mir gibt es 5 von 5 Sternen.

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