Rezension zu Die wahre Königin




Autor: Sophie Jordan
Titel: Die wahre Königin – Königreich der Schatten
Originaltitel: Reign of Shadows
Gattung: Science-Fiction
Erscheinungsdatum: 06.03.2017 (Gebundene Ausgabe) & 09.01.2017 (E-Book)
Verlag: Harper Collins
ISBN: 978-3-959670708
Preis: 18,00 € (Gebundene Ausgabe) 13,99 € & (Kindle-Edition)
Seitenzahl: 384




Schwarze Finsternis, die seit siebzehn Jahren über dem Reich Relhok liegt, und die dicken Mauern ihres Turms – etwas anderes kennt Luna nicht. Die Welt muss sie für tot halten, nachdem ein Verräter bereits ihre Eltern ermordete, um sich der Krone zu bemächtigen. Als sie jedoch fliehen muss, weil ihr Leben in Gefahr ist, hilft ihr der Waldläufer Fowler, der ihre dunkle Welt mit Licht erfüllt … Doch nicht einmal ihm darf sie sagen, dass sie die wahre Königin Relhoks ist. Denn der neue König sucht weiter nach ihr, um sicherzustellen, dass sie niemals ihren Thron besteigt.



Ein schwarzes Cover, dessen Mitte eine königliche Blume ziert. So gesehen könnte man sagen, dass der dunkele Hintergrund die Finsternis im Reich Relhok widerspiegelt und die rosafarbene Blume möglicher Weise Luna, die sich vor dem jetzigen Herrscher des Reiches verbirgt. Mir gefällt es im Endeffekt sehr gut. 




Um ehrlich zu sein, ich habe mich gleich zu Beginn in beide Hauptprotagonisten verliebt. Luna, die Tochter des gestürzten Königs, die trotz ihrer gar nicht so auffälligen Blindheit, eine neugierige, starke und weitestgehend unabhängige Frau ist, die die Mauern ihres schützenden Turmes leid ist. Und Fowler, der schweigsame Einzelgänger, der mit Schwert und Bogen, genauso gewandt ist, wie mit Worten. Je mehr das Buch voranschreitet, desto mehr erfährt Luna über den störrischen Mann, und desto mehr verfällt ihr Herz seinem. Doch ihre Reise wird immer mehr von anderen gefährlichen Kreaturen heimgesucht, außerdem hüten sowohl Luna, als auch Fowler ein großes Geheimnis, und zudem scheint der jetzige König zu wissen, dass Luna noch lebt, und eröffnet die Jagd auf alle Frauen in ihrem Alter. Genau deswegen entscheidet Luna sich, ihr Leben für das so vieler Unschuldiger zu opfern, ohne dabei zu wissen, dass Fowler sie niemals würde gehen lassen.




Was soll ich sagen? Ich habe dieses Buch förmlich verschlungen, innerhalb der ersten Seiten konnte mich die Geschichte rund um Luna und Fowler in ihren Bann ziehen. Ehrlich gesagt habe ich gar nicht damit gerechnet, dass Luna blind ist, doch ich fand es letzten Endes absolut faszinierend wie sie es immer wieder geschafft hat, sich zwischen Finsterirdischen und Bäumen zurecht zu finden. Auch die Beziehung der beiden Hauptprotagonisten war definitiv etwas Besonderes und ich bin wahnsinnig gespannt, wie es nach diesem verfluchten Cliffhänger am Ende, mit den beiden weitergeht. 

Von mir gibt es 5 von 5 Sternen. 

An dieser Stelle ein riesiges Dankeschön an Netgallay und den Harper Collins Verlag für das Bereitstellen des Rezensionsexemplares!

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