Rezension zu Chosen



Autor: Rena Fischer
Titel: Chosen – Die Bestimmte
Gattung: Jugendbuch
Erscheinungsdatum: 17.01.2016
Verlag: Planet!
ISBN: 978-3-522505109
Preis: 16,99 € (Gebundene Ausgabe) & 12,99 € (Kindle-Edition)
Seitenzahl: 464

Ein Eliteinternat für Hochbegabte – nicht gerade Emmas Traum! Doch Sensus Corvi ist kein normales Internat: Emma ist eine Emotionentaucherin und kann die Gefühle anderer Menschen spüren. Auch all ihre Mitschüler verfügen über besondere Gaben, was für Emma etwas gewöhnungsbedürftig ist. Der charismatische Aidan kann beispielsweise die Elemente beeinflussen – vor allem aber bringt er Emmas Gefühlswelt ziemlich durcheinander ... Als plötzlich Jared, ein ehemaliger Schüler, bei Emma auftaucht und sie in das düstere Geheimnis einweiht, das hinter den Mauern des Internats lauert, gerät Emma zwischen die Fronten und weiß nicht mehr, wem sie trauen kann. Eine Rebellion bricht los, die mehr ist als ein erbitterter Kampf. Und für Emma geht es dabei nicht nur um die große Liebe, sondern um Leben und Tod!

Dunkel, düster und definitiv magisch. Mir persönlich gefällt dieses Cover sehr gut, alleine dadurch, dass das Cover weitestgehend Schwarz-Weiß ist, macht es definitiv neugierig auf den Inhalt. 


Im Buch kommen jede Menge Charaktere vor, allerdings versuche hier nur mal auf die wichtigsten einzugehen. Hauptprotagonistin des Buches ist ganz klar Emma Meyer. Nach dem Tod ihrer Mutter zieht sie zu ihrem Dad nach Irland. Durch ihre besondere Gabe – und die ihrer Mutter – ist Emma sofort an der Sensus Corvi willkommen, doch auch ihr wird schnell klar, dass sich überall um sie herum Lügen und Intrigen verbreiten. Genau wie ihre Mutter versucht Emma das Richtige zu tun, jedoch wird ihr schnell klar, dass nichts so ist wie es scheint und die Paranoia ihrer Mutter absolut begründet war. Neben der gefühlsstarken Emma wirkt ihr Vater Jacob mehr wie ein eiskalter Gefühlsblock, nun ja zu Beginn jedenfalls. Im Laufe des Buches wird immer mehr klar, dass ihm sehr wohl etwas an Emma und ihrer Mutter gelegen hat. Gleichzeitig ist er aber auch Farrans bester Freund und langwieriger Oberrabe, denen er aufgrund seiner Loyalität niemals den Rücken kehren würde. Auch Aidan Jacobs Patensohn nimmt eine wichtige Rolle ein, er ist charmant, gutaussehend und ebenfalls treuer Anhänger der Raben. Doch selbst dieser scheint seine ganz eigenen Geheimnisse zu hüten, allerdings wird auch ihm schnell klar, dass er für Emma durchs Feuer gehen würde. Dasselbe könnte man aber auch von Jared behaupten, der aber für die meisten Raben als Verräter gebrandmarkt ist. Doch, wie nicht anders zu erwarten, hat natürlich auch dieser bereits einen ganzen Haufen an Geheimnissen, die er niemals jemanden anvertrauen würde, oder?


Im Großen und Ganzen lässt sich sagen, dass Chosen – Die Bestimmte ein toller Auftakt einer neuen Reihe ist. Allerdings gibt es etwas, dass mich vor allem zu Beginn stark gestört hat, obwohl es im Verlauf des Buches definitiv besser wird. An einigen Stellen ging es mir persönlich nämlich viel zu schnell, erst sitzt Emma mit einigen Freunden in der Mensa beim Essen und eine Sekunde später steht sie draußen auf dem Feld mitten in einem Spiel. Das kam ehrlich gesagt zu Beginn sehr häufig vor und teilweise habe ich mich gefragt, ob die Autorin nicht einfach einen kleinen Satz hätte einschieben können, um das Ganze etwas übersichtlicher zu machen. Trotz dessen ist Chosen ein tolles Buch und ich werde mir mit hoher Wahrscheinlichkeit den nächsten Teil kaufen, denn mal ganz im Ernst, was war das den bitte für ein nervenaufreibendes Ende? Immer diese miesen Cliffhänger :(

Von mir gibt es 4 von 5 Rosen. 

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