Rezension zu Phoenix

Autor: Ann-Kathrin Karschnick
Titel: Phoenix – Tochter der Asche
Gattung: Fantasy
Erscheinungsdatum: 02.10.2013
Verlag: Paperverzieher Verlag
ISBN: 9783944544052
Preis: 14,95€ (Taschenbuch) oder 5,99€ (Kindle Edition)
Seitenzahl: 400

Inhalt:
Europa liegt nach einem fehlgeschlagenen Experiment im Jahr 1913 und diversen Kriegen mit Amerika in Trümmern. Mithilfe des damals führenden Wissenschaftlers Nicola Tesla bauten die Saiwalo, eine überirdische Macht, Europa langsam wieder auf. 120 Jahre später erschüttert eine Mordserie Hamburg, die sich niemand erklären kann. Leon, ein Anhänger der Saiwalo und Mitglied der Kontinentalarmee, wird auf die Fälle angesetzt und trifft bei seinen Ermittlungen auf die rätselhafte Tavi. Wer ist sie und wieso ist sie so fest von der Schuld der Saiwalo an den Morden überzeugt?
Cover:
Dunkel, düster und geheimnisvoll eine sehr schöne Kombination, die perfekt zum Inhalt passt. Auch die Frau mit den Flügeln, die wahrscheinlich die Protagonistin Tavi darstellt, stimmt super mit dem Inhalt des Buches überein.

Charaktere:
Besonders an dem männlichen Protagonisten Leon war in meinem Fall, dass ich ihn die meiste Zeit des Buches nicht ausstehen konnte. Das hört sich jetzt vielleicht etwas sonderbar an, aber das trifft tatsächlich zu. Er ist zu Beginn immer nur auf seine Beförderung fixiert, glaubt voll und ganz, dass die Saiwalo die Guten sind und ist natürlich sehr schnell der Ansicht, dass Tavi die Morde begangen haben muss. Seltsamer Weise muss ich mir eingestehen, diese Art der nicht vorhandenen Sympathie hatte ich bis jetzt noch bei keinem anderen Buch so ausgeprägt wie bei diesem und das gefällt mir sehr gut. Einfach aus dem Grund, weil es für mich etwas Neues war, es machte mir Leon somit erst auf die letzten Seiten wirklich sympathisch.
Tavi konnte ich von Anfang an sehr gut nachvollziehen, sie ist eine mutige, stolze und kluge Frau die sich zu wehren weiß. Auch die Rolle als Mutter oder große Schwester für Nathan hat sie für mich nur noch interessanter gemacht, dazu kommt natürlich noch, dass sie bereits sehr alt und eine Phoenix ist.
Ich finde, dass sämtliche Charaktere gut beschrieben waren und meistens super nachvollziehbar gehandelt haben.

       
Fazit:
Meiner Meinung nach war Phoenix -Tochter der Asche ein sehr gelungener Auftakt, bei dem sich das Lesen definitiv gelohnt hat. Allerdings muss ich gestehen, dass mir persönlich noch das gewisse Etwas gefehlt hat, obwohl die Protagonisten und auch die Welt von Tavi & Co. Toll beschrieben waren.

Von mir gibt es insgesamt 4,5 von 5 Sternen.

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